Weltläden Basis aktuell

Weltläden-Basis nominiert für den FAIR-Handelspreis 2012

FA!R-Handelspreis 2012

Die Nominierten für den FA!R-Handelspreis 2012 in den Kategorien, Textilhandel, Lebensmitteleinzelhandel und Weltladen stehen fest.

Es ist wieder so weit. Bereits zum dritten Mal wird er vergeben: der FA!R-Handelspreis, den das handelsjournal gemeinsam mit der Messe Dortmund ins Leben gerufen hat. In den vergangenen Wochen hat die Redaktion alle Bewerbungen unter die Lupe genommen und schickt nun die Besten unter ihnen als Nominierte ins Auswahlverfahren.

In der Kategorie Lebensmitteleinzelhandel ist einer der drei Nominierten:

Bio Bukes/WLB
Prosperstraße 55, Bottrop

Bei Bio Bukes finden zwei Konzepte zusammen: In dem inhabergeführten Bio-Supermarkt (600 qm) betreibt die „Weltläden-Basis Das Haus fairer Produkte“ auf 30 qm einen Weltladen als Shop-in-Shop. Hier bietet das Unternehmen im Weltladen-Layout ein komplettes und ständig wechselndes Fairhandels-Sortiment von etwa 450 Produkten an. Auf diese Weise haben die Kunden die Möglichkeit, ihren Einkauf im Bio-Supermarkt um Food und Nonfood-Produkte aus dem Angebot des Weltladens zu ergänzen. Der Umsatz pro qm mit fairen Produkten liegt bei etwa 400 Euro. Der Anteil der fair gehandelten Produkte am Gesamtumsatz liegt bei 2 Prozent. Der komplette Einkauf kann zusammen an der Kasse des Supermarktes bezahlt werden.

Handelsjournal, Silke Bohrenfeld, 14.08.2012

21. August 2012

FAIR 2012 – WLB am 07.09.12 geschlossen

Vom 07.-09.09.2012 findet in Dortmund die FAIR 2012 statt. Sie finden uns diesmal direkt neben der Bühne unter der Standnummer F26. Wir bieten unseren Besuchern einen Messeauftritt, getreu unserem Motto „Weltläden-Basis: Die Vielfalt des Fairen Handels aus einer Hand“.

El Puente präsentiert ihnen die Neuheiten aus der Weihnachtskollektion, Leckereien zum Verkosten und die gerade von Ökotest als „fair“ ausgezeichnete Kosmetik-Linie BioNatyr.

Im angeschlossenen Weltladen können sich die Besucher mit fairen Produkten aus den Lebensmittelsortimenten von El Puente, gepa, dwp, Landgarten und Ethiquable versorgen. Darüberhinaus wird ein Mitarbeiter von Ethiquable in diesem Bereich die Neuheiten aus ihrem Sortiment vorstellen.

Und nicht zuletzt bieten wir ihnen wieder unser Café an mit Kaffeespezialitäten von El Puente und gepa, gekühlten Getränken und diesmal auch mit Kuchen und herzhaften Snacks aus dem Bio-Handel.

Lassen sie sich überraschen und fairgnügen sie sich bei der Weltläden-Basis am Stand F26.

Wegen der FAIR 2012 bleibt die Weltläden-Basis am Freitag den 07.09.2012 geschlossen.

 

02. August 2012

Keine Betriebsferien 2012

In diesem Jahr bleibt die Weltläden-Basis während der gesamten Sommerferien zu den üblichen Zeiten geöffnet !

27. Juni 2012

Frühstück mit gutem Gewissen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gelsenkirchen. Wer an fair gehandelte Produkte denkt, dem kommen zunächst einmal Kaffee oder Schokolade in den Sinn. Wie riesig das Angebot tatsächlich ist, davon konnten sich neugierige Verbraucher am Samstagmorgen auf dem Neumarkt überzeugen. Beim Fairtrade-Frühstück verwöhnte die Gelsenkirchener Steuerungsgruppe der Kampagne „Fairtrade Towns“ den Gaumen der Passanten. Und die durften mit gutem Gewissen herzhaft zubeißen.

Alle Produkte die am Samstag auf den Frühstückstisch kamen, sind nämlich fair gehandelt. Im Mittelpunkt stehen vor allem gerechte Löhne und Arbeitsbedingungen für die Arbeiter in Asien, Afrika und Lateinamerika. Die Idee der „Fairtrade Towns“ ist es, Händler, Gastronomen und Kunden zum Kauf der Produkte zu animieren. Gelsenkirchen ist bei dem Erreichen verschiedener Zielvorgaben bereits auf einem guten Weg, um das Siegel „Fairtrade-Stadt“, das vom Verein „TransFair“ vergeben wird, zu erreichen (die WAZ hat darüber berichtet). Am Samstag stand nun mit dem Fairtrade-Frühstück der erste große, öffentlichkeitswirksame Auftritt der lokalen Steuerungsgruppe auf der Agenda.

Mit Erfolg. „Die meisten Besucher, die zu unserem Infostand kommen, wissen gar nicht, wie groß die Angebotspalette ist“, so Kira Fink, eine der Moderatorinnen der Steuerungsgruppe in Gelsenkirchen. Damit sich das ändert , hatten die Organisatoren die breite Palette zum Probieren bereitgestellt. Allein die Auswahl an fair gehandelten Brotaufstrichen ist riesig. Dazu kamen Säfte, Tees, Kaffee und andere Frühstücksleckereien. „Neben Lebensmitteln gibt es aber auch Textilien, Dekorationsartikel oder Blumen aus fairem Handel“, so Kira Fink. Über 100 Brötchen gingen bei dem zweistündigen Frühstück kostenlos über die Theke. „Über die Lebensmittel ist der Einstieg in das Thema meist am einfachsten“, so Anna Janßen, ebenfalls Moderatorin der Gruppe.

Auch Hans-Joachim Bock ließ sich verlocken. Sein Bio-Brötchen verfeinerte der 50-Jährige mit mexikanischem Honig und Paprika. Bock: „Sonst kaufen wir eher aus Zufall fair gehandelte Produkte.“ So wie die Blumen, die die Gattin letztens vom Discounter mitgebracht hat. „Ich bin durchaus bereit auch etwas mehr zu zahlen, wenn ich sicher bin, woher die Produkte kommen.“ Ach ja, sehr lecker soll das Brötchen auch geschmeckt haben.

Neben der Verköstigung informierte die Gruppe über ihre Arbeit. Ein breites Spektrum engagierter Verbraucher ist vertreten. Herbert Demke (72) beschäftigt sich beispielsweise bereits seit drei Jahrzehnten mit dem fairen Handel. Der pensionierte Lehrer hat vor 26 Jahren am Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung einen Fair Trade-Laden mit aufgebaut. In einem praxisorientierten Kurs geht es auch um Einkauf, Verkauf, Kassenführung und Marketing der Produkte. Das Modell hat nun die Evangelische Gesamtschule in Bismarck übernommen. Der 15-Jährige Marco Stroband brachte mit seinen Mitschülern einen mobilen Verkaufsstand mit. Immerhin über 50 Produkte konnte er absetzen. „Schokolade, Saft und Kaffee sind die Verkaufsschlager.“ Ein zweites Frühstück soll demnächst folgen.

Patrick Schleu WAZ 03.06.2012

 

 

04. Juni 2012

Die GEmeinschaft auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt wächst

Die GEmeinschaft auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt wächst

derwesten.de 09.05.2012

Martin Müller ist Mitglied der Steuerungsgruppe und isst entschieden fair.Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.   Drei von fünf Kriterien, die Gelsenkirchen auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt erfüllen muss, sind bereits erledigt. Die lokale Steuerungsgruppe begleitet den Prozess aktiv.

Noch liegen zwei – nicht mehr ganz so große – Hürden vor der Stadt: Bevor Gelsenkirchen das Gütesiegel „Fairtrade Stadt“ tragen darf, müssen noch einige Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomiebetriebe sowie Cafés und Restaurants an Bord des großen Boots der fairen GEmeinschaft kommen.

Die zuständige Steuerungsgruppe, die vor Ort den Weg zur fairen Stadt begleitet, Arbeit koordiniert, den Prozess moderiert, Aktionen vorbereitet, für die Information der Öffentlichkeit sorgt und „Klinken putzt“, ist seit Monaten am Ball.

Hinter der Steuerungsgruppe verbergen sich Überzeugungstäter im wohlverstandenen Sinne: Vertreter von Kirche und Schule, Politik, Verbraucherzentrale sowie Agenda21. Allesamt Leute, die das Anliegen des fairen Handels – über den die WAZ bereits mehrfach berichtete hat – unterstützen. Als Moderatorinnen und Organisatorinnen haben Anna Jansen und Kira Fink die Fäden hinter den Kulissen in der Hand.

Fünf Kriterien müssen Städte grundsätzlich erfüllen, um als Fairtrade Town anerkannt zu werden. Drei davon hat Gelsenkirchen bereits locker abgehakt: Im Sommer vergangenen Jahres wurde, quasi als Startschuss, der Ratsbeschluss – Gelsenkirchen will Fairtrade-Stadt werden – gefasst. Bedingung Nummer zwei ist die Gründung einer lokalen Steuerungsgruppe. Einzelhandelsgeschäfte – die Zahl steht in Relation zur Einwohnerzahl – müssen gefunden werden, die gesiegelte, faire Produkte anbieten.

Mindestens zwei Getränke aus fairem Handel müssen in einer bestimmten Anzahl von Gastronomiebetrieben und Restaurants ausgeschenkt werden. Vierte Voraussetzung ist die Verwendung von Fairtrade-Produkten in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen und Bildungsaktivitäten rund um das Thema „Fairer Handel“. Schließlich müssen örtliche Medien ins Boot geholt werden, um über die Fair-Aktivitäten zu berichten. Sind alle Kriterien erfüllt und von TransFair e.V. geprüft, wird der Titel „Fairtrade Stadt“ für zunächst zwei Jahre vergeben.

Inge Ansahl

11. Mai 2012